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Ioánnina – die unbekannte Stadt im Nordwesten Griechenlands!

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Noch immer überwältigt von Meteoras atemberaubender Naturkulisse, hieß es für uns nun ab in die gut 100 Kilometer entfernte Stadt Ioánnina. Im Sommer urlauben hier vor allem Griechen und Franzosen. Außerdem ist sie auch ein beliebter Zwischenstopp für die Durchreise auf die Insel Korfu. Du hast bisher noch nie von dieser Stadt gehört? Macht nichts – wir bis vor Kurzem auch nicht.

Ein paar Fakten über Ioánnina

Ioánnina liegt im Nordwesten Griechenlands und ist mit ihren knapp 113.000 Einwohnern die Hauptstadt der Region Epirus. Ein beliebter Ausflugsort ist die Insel Nisi. Bekannt ist Ioánnina vor allem für ihre Silberschmiedekunst. Das Gelände der alten ummauerten Altstadt zeigt die Baukunst aus längst vergangenen Zeiten mit einem Hauch des Orient. Die Neustadt zeichnet sich hingegen durch kleine eng verschlungene Gassen, zahlreiche Ladenzeilen und einem großen Aufgebot an Bars und Cafés aus.

Wir führen dich einen Tag durch Ioánnina

Übernachten & Frühstücken im Its Kale Boutique Hotel

Dieses 2015 liebevoll gegründete Hotel** ist einfach nur eins: wunderschön! Es liegt in einer ruhigen Seitengasse und verfügt über 7 harmonisch gestaltete Zimmer im Landhausstil. Die Atmosphäre ist einzigartig. Ich fühlte mich von Anfang an wie zuhause. Nachdem du sicherlich eine ruhige Nacht hier verbracht hast, starte deinen Tag mit einem Frühstück im Hotel. Die Griechen lieben Süßes zum Frühstück. Hier bekommst du eine riesen Auswahl an Marmeladen, Kuchen, Pudding und Joghurt. Auf Wunsch bereitet dir das nette Servicepersonal einen griechischen Joghurt mit Obst, Nüssen und Honig oder frisches Omelett zu. Wer möchte sitzt im Frühstücksraum oder draußen im Garten.

Die Altstadt – auf den Spuren vergangener Zeiten

Unweit des Hotels (5 Minuten zu Fuß) im Nordosten der Stadt befindet sich auf einer kleinen Anhöhe die ummauerte Altstadt. Sie beherbergt die Ruinen der alten Festung, zwei restaurierte Moscheen und eine Zitadelle. Außerdem befinden sich auf dem Gelände das städtische-, das byzanntinische-, und das Silberschmiedmuseum und direkt neben der Zitadelle eine weitere Kirche.

Das städtische Museum

In der ehemaligen Koranschule befindet sich heute das städtische Museum. Für 3 Euro hast Du die Möglichkeit die ehemaligen Besitztümer der damaligen Gemeinden anzusehen.

In der griechischen Abteilung des Museums sind eine Vielzahl an silbernen alltäglichen Gebrauchsgegenständen, verschiedene Schmuckstücke, Waffen und traditionelle Kostüme ausgestellt.

Im jüdischen Museumsareal gibt es zwei goldbestickte Altartücher der Jüdischen Synagoge zu sehen. Außerdem sind jüdische Heiratsurkunden und Eheverträge ausgestellt. Ebenfalls können einige traditionelle Trachten bestaunt werden.

In der muslimischen Abteilung sind vor allem Bücher, der Koran, Teppiche und alte, gut erhaltende, Holzgegenstände vertreten.

Leider waren im Museum keine Fotos erlaubt. Dennoch möchten wir Dir einen Besuch ans Herz legen. Allein die aufwändigen Trachten und Kostüme der verschiedenen Glaubensgemeinden sind etwas sehr besonderes, was wir vorher in dieser Form noch nie gesehen haben. Wann immer Du in Ioánnina vorbeischaust – dieses Museum solltest Du Dir nicht entgehen lassen.

Die Fetije Moschee in Ioánnina
Die Fetije Moschee in Ioánnina
Die Ruinen der ehemaligen Festung Ioánninas
Die Ruinen der ehemaligen Festung Ioánninas
Kanonen auf dem Zitadellengelände
Kanonen auf dem Zitadellengelände
Das Silberschmiedmuseum in Ioánnina
Das Silberschmiedmuseum in Ioánnina
Die Aslan-Pascha Moschee - heute das städtische Museum in Ioánnina
Die Aslan-Pascha Moschee – heute das städtische Museum in Ioánnina
Auf dem Gelände der Aslan-Pascha Moschee
Auf dem Gelände der Aslan-Pascha Moschee

Spaziergang und Mittagessen in der Neustadt

Die Neustadt befindet sich im Westen der Stadt unterhalb der Akropolis und ehemaligen Altstadt. Die vielen Restaurants, Cafés und Bars laden zu einem Päuschen und Mittagessen ein. Wir waren überrascht von der Menge an guter Street-Art.

Entlang der Festungsmauer gelangt man bis an den Hafen, von dem aus täglich mehrere Boote in Richtung der kleinen Stadtinsel Nisi schippern.

Was gibt es noch zu sehen?

  • Das Archäologische Museum mit antiken Funden der gesamten Region Epirus.
  • Das Rathaus und unweit davon entfernt der Uhrturm aus dem Jahr 1905.
In der Averof Georgiou Straße
In der Averof Georgiou Straße
Die Straßen der Neustadt in Ioánnina
Die Straßen der Neustadt in Ioánnina
Kleine Gassen mit vielen Restaurants in Ioánninas Neustadt
Kleine Gassen mit vielen Restaurants in Ioánninas Neustadt
Streetart vor einer Bar
Streetart vor einer Bar
Der Uhrturm aus dem Jahr 1905
Der Uhrturm aus dem Jahr 1905
Pferdekutschen im Stadtzentrum
Pferdekutschen im Stadtzentrum

Bootsausflug zur Ioánnina-Insel „Nisi“

Von einer kleinen Anlegestelle aus, direkt im Zentrum der Stadt, kann man für 2 Euro einen Bootsausflug zur Stadtinsel Nisi unternehmen. Nisi heißt soviel wie „Inselchen“. Die Fahrt dauert in etwa 10 Minuten. Währenddessen genießt man einen tollen Blick auf die Stadt und die umliegende Gebirgslandschaft.

Die Insel Nisi

Sie zählt zu einem beliebten Ausflugsziel unter den Urlaubern in Ioánnina. Auf der Insel selbst leben heute in etwa 100 Familien, die vom Fischfang und dem Tourismus leben. Von der Anlegestelle am Hafen führt eine kleine Straße in das Zentrum der Insel. Die Gassen sind gefüllt mit jeder Menge Lädchen, die Schmuck, Gegenstände aus Holz und Speisen verkaufen. Ruhig ist es hier nicht – es herrscht echte Basarstimmung und jeder Ladenbesitzer versucht die Inselbesucher in sein Geschäft zu locken. Ein wenig anstregend, aber zum Glück laden einige Meter weiter traditionelle Tavernen, Bars und Cafés zum entspannen unter Pinienbäumen und Zypressen ein.

Sehenswert auf der Insel sind sicherlich die 7 errichteten Klöster aus verschiedenen Epochen. In allen lassen sich eindrucksvolle Fresken bestaunen. Die Wege laden zu einem kleinen Spaziergang ein. Außerdem ist der Blick auf den See unschlagbar.

Bootsausflug zur Insel Nisi
Bootsausflug zur Insel Nisi
Kleine Anlegehafen auf der Insel Nisi
Kleine Anlegehafen auf der Insel Nisi
Kleine Lädchen am Straßenrand
Kleine Lädchen am Straßenrand
Seitengassen auf der Insel Nisi
Seitengassen auf der Insel Nisi
Haus auf der Insel Nisi
Haus auf der Insel Nisi
Ein Hausaufgang auf der Insel
Ein Hausaufgang auf der Insel
Die Kirche im Zentrum der kleinen Insel
Die Kirche im Zentrum der kleinen Insel

Sonnenuntergang und Abendessen im No Ties

Was gibt es Schöneres als den Tag bei einem Sonnenuntergang am See ausklingen zu lassen?! Die Promenade am Pamvotida See lädt mit vielen Sitzmöglichkeiten direkt dazu ein, einige Minütchen zu verweilen und der Sonne bei ihrem rot – gelb – orangenem Farbspiel zuzusehen. Vorsicht: Romantik vorprogrammiert 🙂

Zum Abschluss eines solchen Tages solltest Du Dir ein Abendessen im No Ties im Ausgehviertel gönnen. Das No Ties bietet italienische Soulfoodküche und die besten Cocktails der Stadt. An lauen Sommerabenden kannst Du entspannt im Außenbereich sitzen und bis tief in die Nacht feiern. Wer zu etwas kühleren Jahreszeiten dem Restaurant einen Besuch abstattet, findet im Inneren eine gemütliche, heimische Stimmung. Und wie es der Name bereits vermuten lässt: Die Atmosphäre ist locker und entspannt.

Adresse: 2 Ethnikis AdistasseosIoannina 452 21
Öffnungszeiten: Montag – Sonntag 11:00 – 02:00

Sonnenuntergang auf dem Pamvotida-See
Sonnenuntergang auf dem Pamvotida-See
Der Außenbereich im No Ties
Der Außenbereich im No Ties

Und jetzt will ich deine Meinung! Warst du auch schon mal in Ioánnina?

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