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Dresden – Erlebe die Neustadt im Winter!

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Ihr kennt sie alle – Semperoper, Frauenkirche, goldener Reiter, Zwinger – die Hauptattraktionen der sächsischen Hauptstadt. Wenn man das erste Mal in Dresden zu Gast ist, dann stehen diese Sehenswürdigkeiten ganz weit oben auf der „Gesehen-haben-Liste“. Das war auch bei unserem ersten Besuch nicht anders. Und keine Frage, die Bauwerke und Monumente sind gerade in Dresden besonders schön anzusehen. Seit unseres letzten Besuches sind zwei Jahre vergangen. Doch diesmal sind es nicht die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, die uns reizen. Wer meinen Blog schon länger verfolgt, der weiß, dass mich an Städten vor allem ihre Stadtviertel interessieren. Und meist finde ich in jeder mindestens eins, das es mir angetan hat. In Rom war es das Viertel Prati, in Athen Anafiotoka und welches ist es in Dresden? Die Neustadt.

Ein Wochenende in Dresdens Neustadt

Meine Frühstückstipps

Café Continental

Das Café Continental war eigentlich eine Empfehlung der lieben Theresa von Traveling and other stories. Voller Vorfreude bestellten wir das Frühstück für Zwei und hatten damit genau die richtige Wahl getroffen. Man war das lecker. Die dreistöckige Etagere ließ keine Wünsche offen. Von Wurst über Käse bis hin zu Rührei und Lachs mit Meerrettich futterten wir uns fürstlich von einer Etage zur nächsten. Ein frischer O-Saft und heißer Orangen-Ingwer Tee töteten noch die restlichen Erkältungsviren in meinem Körper, bevor es mit unserer Erkundungstour losging.

Mein Tipp: Reserviert vorher einen Tisch, denn das Café ist sehr beliebt und nicht allzu groß von innen.

Scheunecafe

Im Scheunecafe hatten wir vorab nicht reserviert. Dank der netten Kellnerin bot sich uns aber zum Glück noch ein Plätzchen. Roman entschied sich hier für ein orientalisches Frühstück mit Pita Brot und Halloumi. Aber auch ich begab mich auf neue Frühstückswege. Für mich gab es nämlich die vegane Variante mit einem bunten Potpourri aus süßen und herzhaften Aufstrichen. Lecker. So könnte jeder Tag beginnen.

Mein Tipp: Auch hier empfehle ich euch eine Reservierung vorab. Man kann ja nicht immer so viel Glück haben wir wir an diesem Sonntag.

Spaziergang durch die Neustadt

Der Reisebuchladen

Der Traum eines jeden Reisewütigen. Ein ganzer Buchladen vollgepackt mit kleinen und großen Schätzen, die unsere Welt zu bieten hat. Wir hätten es uns stundenlang auf der Couch gemütlich machen können um ein Buch nach dem anderen zu verschlingen. Am Ende entschieden wir uns für diese Bücher :
„Legendäre Roadtrips“**
„52 kleine und große Eskapaden in und um Berlin“**

Die Kunsthofpassagen

Die Kunsthofpassagen bestehen aus insgesamt 5 künstlerisch gestalteten Innenhöfen mit kleinen Lädchen, Ateliers und Restaurants. Ein Blick hinein lohnt in jedem Fall. Uns zog es sofort in den Craft Beer Store Hopfenkult. Hier warten tausende Biere darauf getrunken zu werden. Wirklich empfehlenswert. Nach unserer kleinen Bierexkursion landeten wir wieder direkt in einem der Kunsthöfe und schlenderten noch kurz über den diesjährigen Nikolausmarkt.

| Kennst du schon meinen Artikel über Prag im Winter?

Pfunds Molkerei

Der schönste Milchladen der Welt wohnt in der Bautzener Straße Nr. 79. Seit 1892 werden hier neben traditionellem Käse u.a. auch Milchseifen oder Milchgrappa verkauft. Zur Weihnachtszeit sind zudem Lebkuchen, Christstollen und leckere Plätzchen erhältlich. Wir entschieden uns für einen Granatapfelpunsch vor Ort. Während wir genüsslich an unserem süßen Alkohol nippten, hatten wir etwas Zeit um uns den Laden etwas genauer anzusehen. Er zählt schließlich nicht umsonst zu einem der schönsten Milchläden weltweit. Die Wände sind nämlich mit eindrucksvollen Villeroy & Boch Fließen verkleidet. An dieser Stelle hätte ich euch gerne Fotos gezeigt, doch das Fotografieren im Inneren war strengstens untersagt.

Das Erich Kästner Geburtshaus

Sehr unscheinbar erinnert eine kleine Tafel in der Königsbrücker Straße 66 an den Schriftsteller Erich Kästner. Mehr als diese Tafel gibt es hier tatsächlich auch nicht zu sehen. In der Villa Augustin hingegen wurde ein Erich Kästner Museum eingerichtet, in dem man alles über das Leben und die Werke des Autors erfährt. Da wir mittlerweile schon recht müde durch die Straßen schlurften, entschieden wir uns das Museum für unseren nächsten Besuch aufzuheben.

Das Japanische Palais

Ich liebe diesen Ort. Das Japanische Palais, der angrenzende Garten und die wundervolle Sicht auf die Elbe und Dresdens Panorama machen diesen Ort für mich zu einem der Schönsten der Neustadt. Plant hier unbedingt einen Spaziergang ein. No more words needed!

Mein Fazit

Dresden ist und bleibt eine Reise wert. Fernab von Touristenströmen bietet die Neustadt ein tolles Programm an leckeren Frühstückslokalen, künsterlischer Vielfalt und individuellen Läden. Falls euch der Sightseeing Hunger packt, habt ihr es bis ins Zentrum nicht weit. Uns hat es in der Neustadt wahnsinnig gut gefallen und wir würden jederzeit wieder kommen!

Jetzt seid ihr an der Reihe: Wie hat es euch in Dresden gefallen? Wo befinden sich eure Lieblingsplätze?

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2 Comments

  • Reply
    Theresa
    2. Januar 2019 at 16:10

    Toller Beitrag, meine Liebe. Schön, dass es dir im Continental gefallen hat.
    Ich mag die Dresdner Neustadt auch sehr, sehr gerne. Jedes Mal entdecke ich dort ein neues tolles Café oder Laden.

    • Reply
      Stefanie Buchholz
      2. Januar 2019 at 17:37

      Meine Liebe,

      vielen Dank nochmal für den tollen Café Tipp! Ich würde immer wieder in die Neustadt zurück kommen 🙂

      Liebe Grüße

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