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Städtetrip im Winter: Mit diesen Tipps hälst du dich warm!

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Sie sind nichts für jedermann – Städtereisen im Winter. Es ist kalt. Oft sogar verdammt kalt. Ich bin jahrelang nie im Winter verreist. Alle Temperaturen unter 10 Grad lassen sämtliche meiner Körperteile einfrieren. Hände, Füße, Gesicht – ach eigentlich alle. Mein Körper ist für dieses Klima nicht gemacht. Und dann kam Ende Dezember ein wahnsinnig toller Städtetrip nach Budapest. Na super, jetzt will ich in Zukunft nicht nur im Frühling und Sommer, sondern auch noch im Winter verreisen. Damit ich nicht gänzlich festfriere, habe ich mir über die Jahre hinweg einige Tipps und Tricks zurechtgelegt.

Meine Tipps & Tricks für deinen Städtetrip im Winter

1. Heiß Duschen

Meine Tage im Winter beginnen immer mit einer heißen Dusche. Ich finde, es gibt nichts Schöneres. Außerdem ist man gut gewärmt und kann somit optimal in seine Sightseeing Tour starten. Heiße Duschen sind auch eine tolle Möglichkeit um sich nach dem Rundgang wieder aufzuwärmen. Der einzige Nachteil: Duschen und Wasser trocknet unsere Haut aus. Damit dies nicht passiert, benutze ich seit einiger Zeit ausschließlich die frische Bodymilk von RINGANA. Sie enthält hochwertiges Avocado– sowie Macadamianussöl, die unsere Hautbarriere stärken. Zusätzlich beruhigen Aloe-Vera und Bisabolol Spannungen und Reizungen. Und das alles ohne Konservierungs– oder Füllstoffe.

2. Warme Kleidung – Das Zwiebelprinzip

Nichts neues werdet ihr denken. Klar, keiner von uns geht im Winter in kurzer Hose und T-Shirt vor die Tür. Dennoch können beim sogenannten Zwiebelprinzip einige Fehler gemacht werden. Als allererstes ziehe ich ein Tanktop an, darüber meist einen dünnen Longsleeve und schließlich einen etwas dickeren Pullover. Der Vorteil bei „mäßig“ warmer Kleidung im Zwiebellook ist nämlich folgender: Die Luftschicht zwischen den Lagen isoliert zusätzlich. Außerdem kommen wir bei extrem dicker Kleidung oft ins Schwitzen, wodurch unsere Körperwärme schneller entweicht.

3. Wärmesocken

Ein tolle Erfindung! Wärmende Socken** oder Einlegesohlen ** sind ein absolutes Muss, wenn ihr im Winter durch die Stadt lauft. Ich persönlich bin ein riesiger Fan von Wärmesohlen für die Schuhe. Diese erhitzen sich in Kombination mit Sauerstoff und halten bis zu 8 Stunden warm.

Wärmesohlen in der Gr. 39-41
Wärmesohlen in der Gr. 36-38

4. Winterschuhe in der richtigen Größe

Neben wärmenden Sohlen könnt ihr euren Füßen aber noch etwas Gutes tun. Kauft eure Winterschuhe ruhig etwas größer, denn eure Füße müssen auch mit dicken Wollsocken oder Einlegesohlen darin Platz finden. Für den Fall, dass eure Füße doch mal von der Kälte durchdrungen werden, empfehle ich ein heißes Fußbad.

5. Handwärmer

Was unseren kalten Füßen gut tut, ist auch für unsere Hände nicht verkehrt. Taschenhandwärmer** sind aus meinem Koffer nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile gibt es sie in verschieden Ausführungen. Das Tolle daran: In heißem Wasser erhitzt, schmilzt die Flüssigkeit erneut, wodurch sie wiederverwendbar sind.

3 Taschenhandwärmer
5 Paar Handwärmer

6. Fäustlinge statt Fingerhandschuhe

Tipps für warme Finger, kann es nicht genug geben. Seit einigen Jahren trage ich ausschließlich Fäustlinge mit Fleeceinnenfutter im Winter. Die Finger wärmen sich nämlich gegenseitig und bleiben dadurch länger warm.

| Kennst du schon meine winterlichen Städtetrips nach Aarhus und Dresden?

7. Thermoskanne mit Tee

Für ein schnelles Aufwärmen zwischendurch eignet sich heißer Tee in einer Thermoskanne. Wir haben uns in Montreal eine aus Bambus mit Keramikinnenteil und Teesieb von der Firma Camellia Sinensis gekauft. Diese Firma ist in Europa leider nicht vertreten. Eine vergleichbare habe ich aber beispielsweise hier** entdeckt.

Unsere Thermoskanne aus Bambus fehlt bei keinem Städtetrip im Winter
Unsere Thermoskanne aus Bambus fehlt bei keinem Städtetrip im Winter

8. Caféhopping

Wenn ihr mich fragt, definitiv das Beste an einem winterlichen Städtetrip! Alle 2-3 Stunden setzen wir uns in ein Café und probieren uns durch das Angebot an Heißgetränken und leckeren Suppen. Scharfe Suppen sind übrigens DER Warmmacher schlechthin. Gewürze wie Pfeffer, Chili oder Ingwer regen die Durchblutung an, wodurch eine effektivere Wärmeverteilung im Körper stattfindet.

9. Richtig atmen

Nasenatmung heißt das Zauberwort. Unser feines Näschen hat nämlich sehr wichtige Aufgaben zu erfüllen. Eine davon ist das Anwärmen der Luft. Atmet ihr durch den Mund gelangt die kalte Außenluft direkt in eure Bronchien und die Lunge, was wiederum zu einer gefährlichen Lungenentzündung oder Bronchitis führen kann.

10. Mentale Einstellung

Wirklich wärmen kann die mentale Einstellung natürlich nicht, aber sie trägt einen bedeutenden Teil dazu bei sich gut zu fühlen. Wer schon mit schlechter Laune auftsteht, weil es kalt ist, der sollte lieber gleich im Bett bleiben. Jeder Tag ist wunderbar – egal ob kalt oder warm!

Das waren meine wärmenden Tipps für eure nächste Städtereise im Winter! Mit welchen Tipps und Tricks haltet ihr euch warm?

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2 Kommentare

  1. Liebe Renate,

    da gebe ich dir absolut recht – ein Schal ist quasi überlebensnotwendig, wenn es im Winter vor die Tür geht. Im Sommer habe ich mir in Kanada, bei etwas über 30 Grad, einen dicken Winterschal gekauft, weil ich genau wusste, dass ich ihn einige Monate später brauche. Und als hätte ich es nicht schon geahnt, gehört er seit November zu meiner täglichen Ausstattung dazu. Mützen mag ich sehr gern. Die trage ich eigentlich immer im Winter. Vielen Dank für deine Warmhaltetipps, du Liebe!

    Grüße zurück

  2. Hallo Steffi,

    ich friere auch immer so, das hält mich aber von Städtereisen im Winter nicht ab. Über Weihnachten waren wir in Hamburg. Viele Punkte mache ich auch so, wie du. Auf jeden Fall gehört für mich noch ein richtig warmer Schal hinzu. Einen Loop-Schal kann man auch mal über die kalten Ohren und den Kopf ziehen, wenn es sehr windet. Wenn es noch kälter wird, muss ich eine Mütze tragen, obwohl ich damit furchtbar aussehe.

    Liebe Grüße
    Renate

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